Hinter den Kulissen von „Very Berry“

Exklusive Einblicke in die Rezeptproduktion mit Beeren und kalifornischen Walnüssen 

Wolltet Ihr schon immer mal wissen, wie es hinter den Kulissen einer Rezeptproduktion aussieht und wie die Rezeptbilder der kalifornischen Walnüsse entstehen?

Mein Name ist Carolin Strothe und als Foodfotografin und Artdirektorin habe ich vier tolle Walnuss-Rezepte zum Thema „Very Berry“ entwickelt. Heute habt Ihr die Möglichkeit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Produktion zu werfen. Ich gebe Euch heute einen Einblick, wie die Foodbilder der vier süßen und herzhaften Rezepte mit kalifornischen Walnüssen und Beeren entstanden sind und wie eine Rezeptproduktion bei mir abläuft.

Ein gut gelungenes Rezeptbild zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es bei Euch als Betrachter ein positives, ansprechendes Verlangen auslöst. Es macht Euch hungrig, und Ihr möchtet das Gericht am liebsten sofort probieren und es wird die Lust erweckt, das Rezept selbst einmal auszuprobieren. Von der Idee über die Rezeptentwicklung und dem Foodstyling bis hin zum fertigen Foodbild läuft die Produktion ganz grob skizziert in sieben Schritten ab, die ich für Euch zusammengestellt habe:

1. Idee & Planung

Am Anfang einer Foodproduktion steht immer ein Briefinggespräch, in dem das Oberthema besprochen wird. Anhand von Moodboards wird das Thema bzw. eine mögliche Atmosphäre umrissen und das Konzept verdichtet. Es folgt eine Recherche zum Thema sowie die Ideenentwicklung von möglichen Rezepten, bis die Vorschläge der finalen Rezepte mit kalifornischen Walnüssen und Beeren stehen und abgestimmt sind.



2. Rezepte 

Im nächsten Schritt werden die Rezepte ausgefeilt, getestet und gegebenenfalls Zutatenmengen modifiziert. In der Testphase werden zusätzlich die Zubereitungsvorgänge notiert und konkretisiert. Aus diesen Notizen werden später die Anleitungstexte für die Rezepte verfasst. 

3. Styling

Genau wie für ein Theaterstück ist auch für die Foodfotografie eine Bühne von elementarer Bedeutung. Die Bühne wird natürlich mit passenden, unterstützenden Requisiten – sogenannten Props – ausgestattet. Passend zum jeweiligen Thema werden Props farblich, stilistisch und nach Größen selektiert und aufeinander abgestimmt. Mit unterschiedlichen Hintergrundplatten, Textilien und Geschirr wird die Bühne ausgestaltet und für jedes einzelne Gericht bzw. Fotoshooting vorbereitet.



4. Setting

Das Styling geht nahtlos in das Setting über, bei dem das gesamte Fotoset aufgebaut, eingestellt und ausgeleuchtet wird. Natürliches oder künstliches Licht sowie Reflektoren sorgen dafür, dass die Gerichte im richtigen Licht in Szene gesetzt werden. Das Geschirr, auf dem das Gericht später präsentiert werden soll, wird ebenfalls von Anfang an im Setting arrangiert. Besonders hilfreich ist hier das Arbeiten mit Platzhaltern. Bei der „Walnuss-Waldbeeren Smoothie Bowl“ wurde zum Beispiel eine Serviette als Platzhalter für den späteren Smoothie in der Schale eingesetzt. So kann die Kamera bereits eingestellt, die Belichtung als auch die Belichtungssituation überprüft und modifiziert werden.


5. Foodstyling

Das Foodstyling sorgt mit ein paar natürlichen Tricks dafür, dass das Essen auf dem Bild richtig gut aussieht. Hilfreich sind hier vor allem Öl oder Wasser, um glänzende Akzente zu setzen. Für eine Foodproduktion wird ein bisschen anders als im Alltag gekocht. Beispielsweise werden Garzeiten verkürzt bzw. Kühlzeiten genau eingehalten, damit Farbe, Form und Konsistenz der einzelnen Zutaten während des Fotoshootings gewährleistet sind. Vor dem Zubereiten des gratinierten Ziegenkäses werden z.B. die schönsten Brombeeren und die frischesten Kräuterblätter selektiert und für das Foodstyling bei Seite gelegt und frisch gehalten. Nach dem Gratinieren wird der Käse wieder abgekühlt, damit er nicht auf dem Teller zerläuft.

Genauso wie für einen Koch ist das „Mise en Place“-Prinzip bzw. das Vorbereiten des Arbeitsplatzes eine erhebliche Zeitersparnis während einer Foodproduktion. Die schönsten Blaubeeren, die frischesten Minzblätter, eine Pinzette, Küchenrolle, Wassersprühflasche, Öl, Stecknadeln und weitere Hilfsmittel liegen stets neben dem Setting griffbereit. Das finale Anrichten findet direkt im Setting statt, was sehr behutsam und bedacht vor sich gehen muss, so dass sich weder Props noch die bereits eingestellte Kamera verschieben.



6. Shooting

Sowie das Essen in dem Setting fertig angerichtet ist, wird ein Testbild fotografiert, das auf den Computer übertragen und geprüft wird. Je nach Bedarf werden einzelne Beeren oder Kräuterblätter gerichtet oder andere Positionen korrigiert. Stimmt die Belichtung des Testbildes als auch die gesamte Anordnung im gesamten Setting, wird eine Belichtungsreihe des Motivs fotografiert. Wenn eine Serie produziert wird, ist es immer wichtig, alle Bilder der Serie im Auge zu behalten sowie die Bilder während der Produktion abzugleichen und abzustimmen.



7. Bildbearbeitung

Nach dem erfolgreichen Fotoshooting werden die Bilder gesichtet und eine Auswahl getroffen. In der digitalen Bildbearbeitung werden ganz nach Bedarf in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop die Belichtung, Farbstiche oder die Bildausschnitte korrigiert.

Na, seid Ihr gespannt welche Köstlichkeiten ich gezaubert habe und wie die Rezeptbilder geworden sind?


Bei dem ersten Rezept werden die Herzen aller Frühstücks-Liebhaber höher schlagen. Die Walnuss-Waldbeeren Smoothie Bowl sieht nicht nur unfassbar lecker aus, sondern ist mit der süß-säuerlichen Note der Beeren und dem Crunch der Walnuss die perfekte Kombination für einen frischen Start in den Tag.

Die Erdbeer-Avocado-Tomaten-Salsa mit Walnuss-Crunch ist die ideale Beilage für die kommende Grill-Saison und macht sich besonders gut zu gegrilltem Rind- oder Hühnerfleisch sowie Gemüse.


Zu einem Stück Kuchen sagt niemand nein. Die leichte Heidelbeer-Joghurt Tarte macht sich vor allem auch in der bevorstehenden warmen Jahreszeit besonderes gut als leckeres Dessert.

Im letzten Gericht harmoniert die süße Note der Brombeeren perfekt mit dem herzhaften Geschmack gratinierten Ziegenkäse. Die gehackten Walnüsse als Topping auf dem Chutney sorgen für ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

Bilder © Carolin Strohte – Frauherzblut.de



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