California Cuisine als Food-Trend 2017

Food-Trend 2017_California Cuisine mit kalifornischen Walnüssen

Smoothie Bowls, Avocado-Toasts oder Superfoods sind nur drei Beispiele aktueller Food-Trends, die uns Foodies derzeit im Real Life als auch in den sozialen Netzwerken begegnen und uns im Sekundentakt das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Immer wieder gibt es neue Lebensmittel und Gerichte, die innerhalb kürzester Zeit einen absoluten Hype auslösen und uns inspirieren. Was wir wo wann und mit wem essen ist dabei so wichtig, wie noch nie zuvor. Aber woher kommen solche Trends überhaupt?

In ihrem jährlich erscheinenden Food Trend Report beleuchtet die österreichische Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler die bedeutendsten Food-Trends und erklärt, was im kommenden Jahr auf unsere Teller kommt. Wir waren letzte Woche für Euch auf der Buchvorstellung des Food Trend Reports 2017 und können Euch schon mal einen kleinen Sneak Peek auf einen für uns ganz besonders interessanten Food Trend geben, der im nächsten Jahr vermutlich eine große Rolle spielen wird: Californication.

Kalifornien – wer das hört, denkt sofort an Sommer, Sonne, Strand und Hollywood. Der Golden State hat aber noch viel mehr zu bieten. Im Herzen Kaliforniens liegt das Central Valley, ein etwa 700 Kilometer langes und im Durchschnitt 80 Kilometer breites Tal, das oft auch als größter Garten der Welt bezeichnet wird, da die ganze USA Obst und Gemüse aus dieser Region bezieht. Das Central Valley zeichnet sich vor allem durch sein mediterranes Klima aus, was ideal für die Landwirtschaft ist. Auch Walnüsse werden hier angebaut. Wusstet Ihr übrigens, dass Kalifornien weltweit das zweitgrößte Anbaugebiet von Walnüssen ist? Nährstoffreiche, tiefe Lehmböden, über 300 Sonnentage im Jahr und dauerhaft milde Temperaturen bieten ideale Wachstumsbedingungen für die knackigen, aromatischen Nüsse.

Kulinarisch hat Kalifornien also einiges zu bieten! Deswegen entstand in den 1970ern auch die California Cuisine – eine Kochrichtung, die verschiedene Kochstile und -zutaten unterschiedlicher Esskulturen kreativ miteinander kombiniert (auch bekannt als Fusion Kitchen) und Wert auf die Verwendung frischer, saisonaler Zutaten aus der Region legt. Typisch sind vor allem Meeresfrüchte und frisches Gemüse, das nur leicht gekocht wird, sowie der Einsatz von frischen Früchten und Kräutern. Bestes Beispiel: die typische California Roll, die sich übrigens auch super mit Walnüssen füllen lässt. 

Für 2017 sieht Hanni Rützler Kalifornien daher als eine jener „Essential Food Destinations“, von denen entscheidende Impulse für die kulinarische Zukunft ausgehen. Klingt auf jeden Fall vielversprechend, oder? Also wir sind gespannt, was kulinarisch gesehen auf uns zukommen wird.

Und auch Ihr dürft weiterhin gespannt sein, denn bald stellen wir Euch hier noch weitere coole und natürlich leckere Food-Trends für das Jahr 2017 vor.

 

Aber zuerst geben Euch Maja von Moey’s Kitchen, Zorra von Kochtopf und Simone von S-Küche ihre besten kulinarischen Tipps für Kalifornien:

 

Majas Tipp (Moey’s Kitchen):

Kalifornien, was steht besser für den "American way of life"?! Schönes Wetter, lange Sandstrände und vorallem die bunt gemischte kalifornische Küche, die so stark von den verschiedensten Einwanderern geprägt ist, sorgen für ein unheimlich angenehmes Lebensgefühl. So findet man hier feine französische Pâtisserie neben südamerikanischen Gewürzen und asiatischen Einflüssen. All das ergibt die perfekte Fusion-Küche, für die Kalifornien steht. Und genau das wollte ich in mein California Walnut-Törtchen einbringen. Grundlage ist ein Walnussbiskuit, gefüllt mit einem Frischkäse-Frosting und getoppt von einem Walnusskaramell. Das vereint alles, was ich an Kalifornien so liebe und bringt mit einem Bissen all das Lebensgefühl auf die Zunge - Fernweh pur!

 

Zorras Tipp (Kochtopf):

Das besondere Klima in Kalifornien lässt nicht nur knackige Walnüsse wachsen sondern ist auch perfekt für Sauerteig. San Francisco gilt als Mekka der Sauerteig-Brote. Es gibt viele gute Bäckereien in der Gegend. Ich sage nur Tartine Bakery oder Acme Bread Company. Acme beliefert duzende von Restaurants in der Bay Area unter anderem das berühmte Chez Panisse. Acme Brote sind 100 % organic und vorwiegend mit Zutaten aus der Region gemacht. Also unbedingt beim historischen Ferry Building am Ende der Market Street vorbeischauen. Dort hat es einen Food-Marketplace, wo es nebst Käsespezialitäten, frischen lokalen Fisch, Restaurants und Cafés auch eine Direkt-Verkaufstelle von Acme gibt. Für das aufkommenden Fernweh empfehle ich mein Rezept für die köstliche Walnuss-Foccacia nachzubacken. Geht auch ohne den legendären San Francisco Sauerteig. Die Walnüssen aus Kalifornien sind jedoch ein Muss.

 

Simones Tipp (S-Küche):

Unsere gemeinsame Reise nach Kalifornien werden wir wohl alle nie vergessen und ich wünsche mir regelmäßig, das Lebensgefühl noch einmal erleben zu dürfen. Für Fernweh, auch in kulinarischer Hinsicht, sorgt diese Pflaumentarte, die mit kalifornischen Walnüssen und Pflaumen eine doppelte Portion Sommer, Sonne und gute Laune versprüht. Die multikulturelle, kalifornische Küche lässt mein Herz regelmäßig höher schlagen. Die so frische und aufregende Fusion-Küche, die Farm-to-Table Bewegung und die vielen Einflüsse umliegender Länder und Staaten haben großartige Geschmackserlebnisse hervorgebracht. Wenn Ihr kurz Eurem Alltag entfliehen und ein bisschen kalifornischen Spirit tanken wollt, dann ist mein Bericht über die Reise zur Walnussernte die perfekte Gelegenheit! 



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