Hello sunshine - hello Californian cuisine!

Ein Gastbeitrag von Flowers on my plate

Hallo zusammen, wir sind Dani & Michael, verheiratet und schreiben auf Flowers on my plate vom schönen Leben rund um „natürlich genießen, entdecken & leben“. Als Blogger mit Fokus auf Food, Travel und Slow Living kombinieren wir Essen immer gerne mit entspanntem Reisen. Sich Zeit nehmen um Land, Leute und natürlich die lokale Küche kennenzulernen ist uns besonders wichtig. Ja, wenn ich so genau darüber nachdenke, war die lokale Küche oft sogar der ausschlaggebende Grund, warum wir uns für genau dieses Land oder diese Region entschieden haben… so ging es uns damals auch mit Kalifornien.

Hello sunshine - hello California cuisine

Frisch, gesund, leicht – normalerweise sind das nicht unbedingt Adjektive, die man mit der amerikanischen Esskultur verbindet, eine große Ausnahmen macht da aber Kalifornien. Die dortige Fitnesskultur, die bereits vor Jahrzehnten begann, erstreckte sich auch auf die Ernährung und so ist es in Kalifornien einfach normal und gehört zum guten Ton, sich gesund und bunt zu ernähren. Die vielen Sonnenstunden machen es einem dabei sicher auch nicht allzu schwer. Apropos Sonne: Ein weiteres Stichwort, das mir bei der kalifornischen Küche sofort in den Sinn kommt ist „Farm to Table“, also vom Hof bzw. Feld direkt zum Tisch. In Kalifornien werden dank des milden Klimas eine große Menge frische und gesunde Lebensmittel angebaut, neben allerlei Obst und Gemüse auch viel Blattgrün und natürlich Walnüsse. Und all diese Köstlichkeiten wollen natürlich auch regional verzehrt werden.

Hello sunshine - hello California cuisine

Wir waren zwei Mal vor Ort und angetan davon, wie schön sich die regionalen Frischprodukte in die kalifornische Fusionsküche einfügen. Oft zu sehen ist der mexikanische Einfluss, der das Foodieherz mit Tortillas, Burritos und Co. erfreut, aber auch asiatische Einflüsse sind immer häufiger zu finden. All das in Kombination mit der trendigen Foodbewegung, die seit Jahren in Kalifornien herrscht, macht den Staat an der Pazifikküste zu einem Schlemmerparadies. Wir konnten von der lokalen Küche kaum genug bekommen und ein kulinarisches Highlight jagte das nächste: Eines der besten Sauerteigbaguettes, das wir je gegessen haben, fanden wir auf dem Farmers Market in Santa Monica. Wir schlemmten uns durch einen Hipster-Foodplace nach dem anderen, aßen Unmengen frischer Produkte, Fisch, Meeresfrüchte und Superfoods. Ja, sich gesund zu ernähren fällt in Kalifornien wahrlich nicht schwer.

Hello sunshine - hello California cuisine

Wir haben uns für unseren Gastbeitrag für eine der momentan so angesagten Buddha Bowls entschieden, die wie Ihr sehen könnt, auch super auf einem Teller angerichtet werden können – gefüllt mit lauter Leckereien, die allesamt direkt „Kalifornien! Sonne! Leichtigkeit!“ rufen: Da hätten wir die Babyspinatblätter, die ich vor Jahren in San Francisco das erste Mal als Salat gegessen habe. Sie bilden die Basis der Buddha Bowl. Dann die Avocado, die als kalifornischer Klassiker natürlich mit dabei sein muss und von uns auch heiß geliebt wird. Etwas Korianderreis sorgt für die Kohlenhydrate (und erinnert mit seinen frischen, zitrusartigen Koriander-Aromen leicht an die mexikanische Küche), fürs Protein gibt es Meeresfrüchte, in unserem Fall kurz sautierte Knoblauch-Garnelen. Getoppt wird unsere kalifornischen Buddha Bowl mit einem Grünkohl-Walnuss-Pesto, das entweder als Dipp oder auch als Dressing dient (falls ihr Letzteres bevorzugt, einfach ein bisschen mit Wasser ausdünnen). Basilikum und Grünkohl ergeben eine überraschend tolle Mischung – für den Grünkohl haben wir uns entschieden, weil er so very californian ist, (immer noch) hip und momentan auch saisonal. Abgerundet wird alles mit leichten frischen Zutaten wie Karottenlocken und Radieschen. Dazu ein paar knackig geröstete, grob gehackte Walnüssen. Jetzt nur noch anrichten, aufessen und dann ab zum Strand. Ich kann die salzige Pazifikluft direkt schon riechen – ihr auch?

Hello sunshine - hello California cuisine

Rezept Kalifornische Buddha Bowl

Zutaten für 2 Personen

Für die Bowl:

  • 125g Babyspinat
  • 160g Garnelen
  • 150g Reis
  • 400ml Wasser
  • ½ Bund Koriandergrün
  • 2 große Karotten
  • 4 Radieschen
  • 1 Avocado
  • Eine Handvoll Walnüsse, geröstet
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • ½ Zitrone
  • ½ Limette (andere Hälfte wird für das Pesto verwendet)
  • Salz & Pfeffer
  • Für das Grünkohl-Walnuss-Pesto:
  • 50g Grünkohl (2-3 Stiele)
  • 1 Topf Basilikum
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 40g Walnüsse
  • 50ml Olivenöl
  • ½ Limette, davon Saft und Schale (andere Hälfte wird für den Reis verwendet)
  • Salz

Zubereitung

  1. Zuerst den Reis vorbereiten. Dafür Reis mit Wasser und einer guten Prise Salz aufkochen, Deckel auflegen und bei minimaler Hitze für 15-20 Minuten garen lassen. Koriandergrün fein hacken und unter den fertigen Reis rühren, mit einem Spritzer Olivenöl und dem Saft einer halben Limette abschmecken.
  2. Für das Pesto die Grünkohlblätter vom Strunk befreien, Strunk entsorgen. Blätter grob schneiden. Knoblauch schälen und grob hacken. Grünkohl mit Basilikum, Knoblauch, Walnüsse, Olivenöl, einem Spritzer Limettensaft und -schale sowie etwas Wasser fein pürieren, würzig mit Salz und ggf. etwas mehr Limettensaft abschmecken.
  3. Gemüse vorbereiten: Spinat waschen, Karotten mit einem Spiralizer oder Sparschäler in Stränge bzw. "Locken" schneiden, Radieschen in feine Scheiben schneiden. Spinat auf 2 Tellern oder Schalen verteilen, mit ein bisschen Zitronensaft und Olivenöl benetzen und leicht salzen. Karotten, Radieschen und Reis dekorativ auf dem Spinat verteilen. Avocado der Länge nach halbieren, Kern entfernen, längs einschneiden und mit einem Löffel aus der Schale heben, je eine Hälfte auf den Spinat setzen. Pesto zum Dippen in die Mitte des Tellers geben – falls ihr das Pesto lieber wie ein Dressing über den Zutaten verteilen möchtet, dünnt es einfach mit etwas Wasser aus und schmeckt es ggf. nochmal ab
  4. Für die Garnelen den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Garnelen darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten für je 2-3 Minuten braten. Direkt auf beide Teller verteilen und mit den gerösteteten, grob mit den Händen zerteilten Walnüssen bestreuen. Beide Teller komplett mit etwas Zitronensaft und Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und sofort servieren.

Hello sunshine - hello California cuisine



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